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Am Freitag dem 11.11.2005 war die Qoud-Libet in Hamburg, schauen Sie sich ein paar unserer Bilder an. Lesen Sie unser kurzes Statement und wie wir diese Ausstellung empfunden haben...
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Die Geschichte des Buches

Das Buch
Buch (mittelhochdeutsch= Buoch, angelsächsich=bôc)im allgemeinen sind das mehrere zu einem ganzen verbundene Blätter oder Bogen Papier,Pergament. Unabhängig davon ob beschrieben oder nicht. Der Name "Buch" hängt jedenfalls mit der Buche zusammen (angelsächsisch ein identischer Begriff) und ist wohl davon abzuleiten, daß bei den Germanen vorzugsweise Buchenholz als Schreibmaterial genutzt wurde, auf das man die Schriftzeichen einritzte(im Englischen=to write-schreiben, eigentlich ritzen)zum anderen aber auch davon, das man Tafeln aus Buchenholz zum Einband wählte. Der lateinische Name für Buch=liber bedeutet Baumbast, der griechische=byblos die Papyrusstaude, aus deren feinem Baste das einfachste Schreibmaterial hergestellt wurde.

Indem man eine größere Quantität solcher Papyrusblätter zu einem langen Streifen aneinanderklebte, entstand die Rolle(kylindros)die ursprünglichste und auch lange Zeit hindurch gewöhnlichste Form des antiken Buches. Das Ende des Streifens, der bekanntlich nur auf einer Seite beschrieben war, wurde an ein dünnes Holzstäbchen befestigt, um welches man die Rolle aufwickelte.Als äußere Hülle diente ein Futteral aus Pergament, mit einem hochrot gefärbten Pergamentstreifen,welcher die Inhaltsangabe der Rolle trug.Neben dem Papyrus kam auch Pergament,Holz etc. als Schreibmaterial vor, und zwar wurde das Pergament vorzugsweise zusammengebrochen und ähnlich den jetzigen Büchern gebunden oder wenigstens übereinandergelegt, wodurch die sogenannten Codices = antike Handschriften entstanden. Das Bücherwesen war bei den Griechen und Römern sehr entwickelt.Die Fabrikation eines Buches wurde durch Sklaven fabrikmäßig betrieben, bedeutende und öffentliche Bibliotheken bestanden in großer Anzahl und selbst der Buchhandel stand schon in großer Blüte.

Dagegen wurden im Mittelalter infolge der geringen Verbreitung literarischer Interessen, noch mehr des hohen Preises des Pergamentswegen, das infolge Aufhörens der Papyruszufuhr (seit der Eroberung Ägyptens durch die Araber) neben dem Leinenpaier das einzige Schreibmaterial war,Bücher teuer und selten.Es kam vor,daß Städte und reiche Klöster höchstens mit einem Meßbuch versehen waren.Sogar 1471, als schon das Lumpenpapier erfunden war, mußte beispielsweise Ludwig XI. der medizinischen Fakultät zu Paris für die geliehenen Werke des arabischen Arztes Rhasis eine beträchtliche Anzahl Goldplatten als Pfand und einen Edelmann mit dessen sämtlichen Vermögen als Bürgen stellen.Daher kam es auch,daß die Mönche manche alte Handschrift auf Pergamentblättern übertünchten, um ihre Schrift darauf anzubringen(Codex palimpsestus)Nach Erfindung des Lumpenpapiers, noch mehr nach Erfindung der Buchdruckerkunst gingen nicht nur zweckmäßige Veränderungen in der äußeren Gestalt der Bücher vor, sondern die Bücher wurden auch billiger, so das sie allmählich allen Klassen des Volkes zugänglich wurden.

Das Buch im modernen Sinne wurde, seinem Wert oder Bedeutung entsprechend, schon frühzeitig Gegenstand künstlerischer Behandlung.Dieselbe erstreckte sich einerseits auf das äußere, d.h. den Einband(Buchbinden)andererseits auf das Innere, d.h. auf Pergament und Papier,Schrift und Druck. Die Abschriften der Heiligen für den christlichen Gottesdienst bestimmten Bücher wurden mit besonderer Sorgfalt, bisweilen mit farbiger oder Goldtinte auf weißem oder gefärbtem Pergament ausgeführt. Die Anfangsbuchstaben erhielten durch Schnörkel, dann durch Vergoldung, Malerei etc. besondere Verzierungen und allmählich entwickelte sich daraus eine Schreibkunst, aus der die Miniaturmalerei hervorging.
Auch nach der Enfindung der Buchddruckerkunst wurde auf die künstlerische Ausstattung der Bücher anfangs durch Handmalerei, später durch eingedruckte Kupferstiche und Holzschnitte Wert gelegt.Dies hielt sich bis zum Ende des 18. Jahrhundert und wandelte sich in Deutschland dann soweit, nur noch den Einband künstlerisch zu gestalten.Erst ab 1870 nahm die künstlerische Bedeutung des Buches wieder zu.
Buch(französich Main, englisch Quire) im deutschen Papierhandel früher eine Lage von 24 Bogen Schreibpapier oder 25 Druckpapier; 20 Bogen = 1 Ries. Seit 1877 versteht man unter Neubuch eine Lage von 100 Bogen für beide Papiersorten.

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