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Am Freitag dem 11.11.2005 war die Qoud-Libet in Hamburg, schauen Sie sich ein paar unserer Bilder an. Lesen Sie unser kurzes Statement und wie wir diese Ausstellung empfunden haben...
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Tipps zur Restaurierung von Miniaturen bei Mokkas Antiques

Restaurierung von Miniaturen
Miniaturporträts tauchten erstmals im 16. Jahrhundert auf und wurden damals sogar als Schmuck getragen. Bis ins beginnende 19. Jahrhundert hinein erfreuten sie sich großer Beliebtheit. Sie sind als Aquarelle oder Gouachen auf Karton, Elfenbein oder Pergament ausgeführt. Man findet auch welche in Ölfarbe auf Kupfer gemalte Miniaturen sowie Kleinporträts in Email. Wie alle Aquarelle sollten auch Miniaturen vor starkem Licht geschützt und des öfteren nach Anzeichen von Mehltau oder anderem Pilzbefall untersucht werden. Wegen ihrer extremen Empfindlichkeit bedürfen Miniaturen der Restaurierung durch einen Fachmann, der fehlende Teile oder verwischte Stellen wirksam retouchieren kann.
Miniaturen auf Elfenbein muß ganz besondere Sorgfalt zugewendet werden, da dieses Material sehr zerbrechlich ist und unter allen Umständen vor dem Verwerfen oder Verziehen bewahrt werden muß. Dies kann dadurch verhindert werden, daß man die Porträts vor extremen Temperaturveränderungen und vor Feuchtigkeit schützt.

Indische und persiche Miniaturmalereien
Die frühesten indischen und persischen Miniaturen wurden im 11. Jahrhundert auf Palmblätter gemalt, später aber, nach Einführung des Papiers im 14. Jahrhundert, auf Papier, und zwar als Aquarell und Gouache. Dabei wurden häufig weiße und rote Bleipigmente verwendet, die zum Nachdunkeln neigen. Dem kann mit ätherischem Wasserstoffsuperoxyd abgeholfen werden. Man schüttle gleiche Mengen von Wasserstoffsuperoxyd und Äther in einer Flasche gut durch. Dabei steigt der Äther nach oben, enthält jedoch genügend Wasserstoffsuperoxyd, um die Schwärze zu entfernen. Man tauche einen Pinsel lediglich in diese obere Ätherschicht ein und betupfe damit die angegriffene Stelle.
Alternativ kann man ein Stück mit Wasserstoffsuperoxyd imprägniertem Modellgips über der Miniatur anbringen. Er darf nicht direkt aufgetragen werden, da sonst die Malerei angegriffen wird.Verschwindet die Schwärze bei dieser Behandlung nicht, so kann es sein, das die Originalfarbe Silber war, das bei persischen Malereien häufig zur Darstellung von Wasser verwendet wurde. Bei einer solchen Nachdunkelung würde es sich also um eine Oxydation handeln-dagegen gibt es kein Mittel. Abblätternde Farbe kann mit einem aus löslichem Nylon und Brennspiritus hergestelltem Klebstoff wieder konsolidiert werden.

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